21/08: Ein Abend in Nerja
20.08.2010 gegen 22:30 in Nerja:
Nach einem längeren Abendspaziergang durch die Altstadt Nerjas und einem vergeblichen Versuch irgendwo noch ein paar conchas finas zu ergattern gingen wir zum Platz Tutti Frutti. Alle Kneipen waren gähnend leer was sicher daran lag, daß wir sehr früh dran waren, aber auch daran, daß auch in Nerja die Krise stark zu bemerken ist/war. Wie auch immer, wir setzen uns draußen in die bequemen Sessel einer x-beliebigen Kneiupe und beobachteten das nur sehr schleppend in Gang kommende Treiben auf der Straße. Nebenbei wurden wir nach unserem Getränkewusch gefragt und nur ein paar Minuten später kam eine recht gutaussehende Bedienung und brachte uns die bestellten Getränke. Ein Lächeln oder eine sonst irgendwie freundliche Mimik wollte und die junge Dame aber leider nicht schenken.
Wir unterhielten uns und schauten dabei völlig ungestört den in 1 1/2 Stunden erfolglosen Versuchen des jungen Mannes der Nachbarkneipe zu, der die vorbeigehenden Passanten ansprechend und sie dazu animieren sollte, in der Kneipe Platz zu nehmen. Zugegeben, es war nicht viel los auf der Straße, aber wenn man mit einem offenen Hemd eben nur gut aussehen will, dabei aber vergißt die Passanten anzusprechen, wird man keine Gäste anlocken. In 1 1/2 Stunden sprach er nicht mal 5 Passanten an, dafür aber busselte er mit mindestens mit einem Duzend junger Mädels - er sah ja wirklich gut aus. Gut, daß sein Chef ihn nicht beobachtete.
In unserer Kneipe tat sich auch einiges: Die Bedienung verließ kurz nachdem sie uns und einem weiteren Pärchen die Getränke gebracht hatte mit zwei Freundinnen achend und gut gelaunt die Kneipe - sie hatte offensichtlich Feierabend. Zwischenzeitlich setze sich eine vierköpfige Familie in die Sessel, aber nachdem auch nach 10 Minuten keine Bedienung zu sehen war, gingen die 4 wieder.
Auch wir wollten eine 2. Runde bestellen, aber es war niemand zu sehen. Plötzlich kam die junge Dame wieder, die uns anfangs bedient hatte. Also doch kein Feierabend, nur eine 3/4 Stunde Pause. Sie ging in die Kneipe und kam 2 Minuten später mit einer zweiten jungen Dame wieder raus. Beide hatten Wasserflaschen in der Hand und versuchten dann vorbeigehende Passanten zum Besuch der Kneipe zu überreden. In den 15 Minuten, die wir noch zusahen, waren auch diese beiden Damen erfolglos, was für die Passanten gut war, denn in der Kneipe wurde man einfach nicht bedient.
Wir saßen fast 1 1/2 Stunden da, aber sahen in dieser Zeit keine Bedienungen. Irgendwann war es genug, ich ging in die Kneipe und zahlte dort bei einem jungen Mann. Auf die Frage, wo die Bedienung sei, antwortete er, er sei die Bedienung. Alles klar!!! Die Kneipe war leer, nicht eine Person war drin.
So kann man auch Geschäfte machen!!! Und ich dachte immer, daß man sich in einer Krise mehr Mühe geben muß, als in den Zeiten, in denen alles von alleine läuft. Oder vielleicht habe ich das Ende der Krise (in Nerja) versäumt???
Nach einem längeren Abendspaziergang durch die Altstadt Nerjas und einem vergeblichen Versuch irgendwo noch ein paar conchas finas zu ergattern gingen wir zum Platz Tutti Frutti. Alle Kneipen waren gähnend leer was sicher daran lag, daß wir sehr früh dran waren, aber auch daran, daß auch in Nerja die Krise stark zu bemerken ist/war. Wie auch immer, wir setzen uns draußen in die bequemen Sessel einer x-beliebigen Kneiupe und beobachteten das nur sehr schleppend in Gang kommende Treiben auf der Straße. Nebenbei wurden wir nach unserem Getränkewusch gefragt und nur ein paar Minuten später kam eine recht gutaussehende Bedienung und brachte uns die bestellten Getränke. Ein Lächeln oder eine sonst irgendwie freundliche Mimik wollte und die junge Dame aber leider nicht schenken.
Wir unterhielten uns und schauten dabei völlig ungestört den in 1 1/2 Stunden erfolglosen Versuchen des jungen Mannes der Nachbarkneipe zu, der die vorbeigehenden Passanten ansprechend und sie dazu animieren sollte, in der Kneipe Platz zu nehmen. Zugegeben, es war nicht viel los auf der Straße, aber wenn man mit einem offenen Hemd eben nur gut aussehen will, dabei aber vergißt die Passanten anzusprechen, wird man keine Gäste anlocken. In 1 1/2 Stunden sprach er nicht mal 5 Passanten an, dafür aber busselte er mit mindestens mit einem Duzend junger Mädels - er sah ja wirklich gut aus. Gut, daß sein Chef ihn nicht beobachtete.
In unserer Kneipe tat sich auch einiges: Die Bedienung verließ kurz nachdem sie uns und einem weiteren Pärchen die Getränke gebracht hatte mit zwei Freundinnen achend und gut gelaunt die Kneipe - sie hatte offensichtlich Feierabend. Zwischenzeitlich setze sich eine vierköpfige Familie in die Sessel, aber nachdem auch nach 10 Minuten keine Bedienung zu sehen war, gingen die 4 wieder.
Auch wir wollten eine 2. Runde bestellen, aber es war niemand zu sehen. Plötzlich kam die junge Dame wieder, die uns anfangs bedient hatte. Also doch kein Feierabend, nur eine 3/4 Stunde Pause. Sie ging in die Kneipe und kam 2 Minuten später mit einer zweiten jungen Dame wieder raus. Beide hatten Wasserflaschen in der Hand und versuchten dann vorbeigehende Passanten zum Besuch der Kneipe zu überreden. In den 15 Minuten, die wir noch zusahen, waren auch diese beiden Damen erfolglos, was für die Passanten gut war, denn in der Kneipe wurde man einfach nicht bedient.
Wir saßen fast 1 1/2 Stunden da, aber sahen in dieser Zeit keine Bedienungen. Irgendwann war es genug, ich ging in die Kneipe und zahlte dort bei einem jungen Mann. Auf die Frage, wo die Bedienung sei, antwortete er, er sei die Bedienung. Alles klar!!! Die Kneipe war leer, nicht eine Person war drin.
So kann man auch Geschäfte machen!!! Und ich dachte immer, daß man sich in einer Krise mehr Mühe geben muß, als in den Zeiten, in denen alles von alleine läuft. Oder vielleicht habe ich das Ende der Krise (in Nerja) versäumt???
01/07: Vergleich mit Ostsee ...
Wir waren für Mitte/Ende Juni einige Tage an der Ostsee, auf Rügen und auf Usedom. Die Strände waren übervoll - zumindest die Hauptstrände. Fuhr man etwas weiter weg, so war es auch an den Stränden erträglich. Die Orte waren sehr gut besucht und es war auf den ersten Blick nichts zu bemerken von einer Wirtschaftskrise.
Warum hat die Costa del Sol (speziell Torrox Costa) mit der Krise so stark zu kämpfen und warum z.B., die Ostsee nicht?
Sicherlich gibt es da viele Gründe. Hier mal ein paar Gründe, was u.E. die Verantwortlichen an der Ostsee besser machen:
- Die Strände an der Ostsee sind zwar voll, aber herrlich - breit und sehr lang. Der Sand ist fein und hell und das Wasser ist sauber. Beispiel Torrox Costa hingegen: Strand vom Kieswerk, grobsandig, dunkel, Wasserqualität oft ohne Worte.
- Die Promenaden an der Ostsee sind ganz prima angelegt, oft sogar mit schattigen Bereichen, viele Bäume und Blumen, sauber und gepflegt. In Torrox Costa gibt es eine schöne große Promenade, aber im Großen und Ganzen ist die doch recht langweilig. Schattige Bereiche gibt es so gut wie gar nicht.
- An der Ostsse gibt es überall Hundestrände, also kleine abgetrennte Bereiche an denen man mit seinem Hund an den Strand gehen kann. In Torrox sind Hunde generell verboten.
- In allen Restaurants wurden wir sehr freundlich begrüßt und auch bedient. Hunden wurde immer eine Wasserschüssel hingestellt. In Torrox Costa wird man normal bedient, Hunde sind meist verboten und nur extrem selten gibt es eine Hundebar.
- Die Restaurantpreise waren ok, durchaus mit Torrox Costa vergleichbar.
- Für Kinder gibt es an der Ostsee unendlich viele Möglichkeiten, so daß sich Familien mit Kindern dort nur sehr wohlfühlen können. In Torrox Costa gibt es am Strand einen kleinen Spielplatz und Aquavelis in Torre del Mar (viel zu teuer!!!), das war es schon fast.
- Für Jugendliche geht an der Ostssee der Punk ab, in Torrox Costa ist meist gähnende Langeweile zu verzeichnen.
- Liegen, Strandkörbe und Sonnenschirme sind an der Ostsee um bis zu 40 % teurer, aber alles ist in Schuß.
Vielleicht sollten die Verantwortlichen in Torrox mal an der Ostsee (z.B. auf Rügen) Urlaub machen, dann sehen sie, daß man in Torrox Costa noch irre viel machen muß.
Warum hat die Costa del Sol (speziell Torrox Costa) mit der Krise so stark zu kämpfen und warum z.B., die Ostsee nicht?
Sicherlich gibt es da viele Gründe. Hier mal ein paar Gründe, was u.E. die Verantwortlichen an der Ostsee besser machen:
- Die Strände an der Ostsee sind zwar voll, aber herrlich - breit und sehr lang. Der Sand ist fein und hell und das Wasser ist sauber. Beispiel Torrox Costa hingegen: Strand vom Kieswerk, grobsandig, dunkel, Wasserqualität oft ohne Worte.
- Die Promenaden an der Ostsee sind ganz prima angelegt, oft sogar mit schattigen Bereichen, viele Bäume und Blumen, sauber und gepflegt. In Torrox Costa gibt es eine schöne große Promenade, aber im Großen und Ganzen ist die doch recht langweilig. Schattige Bereiche gibt es so gut wie gar nicht.
- An der Ostsse gibt es überall Hundestrände, also kleine abgetrennte Bereiche an denen man mit seinem Hund an den Strand gehen kann. In Torrox sind Hunde generell verboten.
- In allen Restaurants wurden wir sehr freundlich begrüßt und auch bedient. Hunden wurde immer eine Wasserschüssel hingestellt. In Torrox Costa wird man normal bedient, Hunde sind meist verboten und nur extrem selten gibt es eine Hundebar.
- Die Restaurantpreise waren ok, durchaus mit Torrox Costa vergleichbar.
- Für Kinder gibt es an der Ostsee unendlich viele Möglichkeiten, so daß sich Familien mit Kindern dort nur sehr wohlfühlen können. In Torrox Costa gibt es am Strand einen kleinen Spielplatz und Aquavelis in Torre del Mar (viel zu teuer!!!), das war es schon fast.
- Für Jugendliche geht an der Ostssee der Punk ab, in Torrox Costa ist meist gähnende Langeweile zu verzeichnen.
- Liegen, Strandkörbe und Sonnenschirme sind an der Ostsee um bis zu 40 % teurer, aber alles ist in Schuß.
Vielleicht sollten die Verantwortlichen in Torrox mal an der Ostsee (z.B. auf Rügen) Urlaub machen, dann sehen sie, daß man in Torrox Costa noch irre viel machen muß.
Die weltweite Krise trifft nach 2009 auch in diesem Jahr die spanische Tourismusindustrie ziemlich heftig, wobei anzunehmen ist, daß das Jahr 2010 noch um einiges schlechter sein wird, als das Vorjahr. Aber das ist eigentlich kein Wunder, denn während Konkurrenten wie die Türkei an allen Ecken und Enden Werbung macht, die Preise reduziert und mit Spezialangeboten lockt, vergräbt sich Spanien im Sand. So kann man die drohenden Verluste eben nicht aufhalten.
Noch vor ein paar wenigen Jahren gab es ständig Werbung über Andalusien im Fernsehen oder im Radio, aber davon ist außer einer seltenen TUI-Werbung über Andalusien nichts mehr übrig geblieben. Derzeit gibt es eben ein größeres Angebot und da können sich die wenigen Interessenten eben das beste raussuchen.
Torrox Costa selbst unternimmt ja auch nichts, um den Rückgang aufzuhalten. Ok, man will ein Theater bauen und die alte Mühle restaurieren, aber bei den anderen Projekten wie der Erneuerung der Strandpromenade fehlt doch eh schon das Geld. Das Schwimmbad im Pueblo oben verrottet und keinen kümmert es und das Dauerthema Strand wird erst gar nicht angegangen.
Wen wundert es da noch, wenn Gäste ausbleiben???
Noch vor ein paar wenigen Jahren gab es ständig Werbung über Andalusien im Fernsehen oder im Radio, aber davon ist außer einer seltenen TUI-Werbung über Andalusien nichts mehr übrig geblieben. Derzeit gibt es eben ein größeres Angebot und da können sich die wenigen Interessenten eben das beste raussuchen.
Torrox Costa selbst unternimmt ja auch nichts, um den Rückgang aufzuhalten. Ok, man will ein Theater bauen und die alte Mühle restaurieren, aber bei den anderen Projekten wie der Erneuerung der Strandpromenade fehlt doch eh schon das Geld. Das Schwimmbad im Pueblo oben verrottet und keinen kümmert es und das Dauerthema Strand wird erst gar nicht angegangen.
Wen wundert es da noch, wenn Gäste ausbleiben???
Die in Andalusien berüchtigten Prozessionsraupen (Lasiocampa prozessionea) können einem das Leben doch ganz schön schwer machen. Den etwas eigenartigen Namen verdankt die Prozessionsraupe dem Umstand, daß sie ihre Nester wie in einer Prozession zur Nahrungssuche zu verlassen und ebenso wieder ins Nest zurückzukehren. Wer solche Züge sieht, sollte vor allem mit seinem Hund schnell reißaus nehmen. Diese Plagegeister können ganze Waldungen zerstören. Sie verursachen bei Berührung oft Geschwulst, Entzündung und Fieber, wogegen innerlich und äußerlich viel kaltes Wasser und Essig helfen soll. Die Prozessionsraupe kann ihre feinen Härchen auch abschiessen, so daß man lieber Abstand nehmen sollte.
Die Prozessionsraupen bauen ihre Nester vornehmlich in Pinienbäumen (siehe Bilder unten). Da diese Raupen vor allem für Tiere (u.a. für Hunde können diese tödlich sein) aber auch für Menschen recht gefährlich sind, sollte man die Äste mit den watteartigen Nestern vorsichtig (mit Mundschutz) absägen und verbrennen. In einigen Fällen mußte sogar die ganze Pinie gefällt werden und das obwohl die Pinien in Andalusien unter einem besonderen Schutz stehen. Aber die Sicherheit der Menschen und der Tiere geht einfach vor.
Die Prozessionsraupen bauen ihre Nester vornehmlich in Pinienbäumen (siehe Bilder unten). Da diese Raupen vor allem für Tiere (u.a. für Hunde können diese tödlich sein) aber auch für Menschen recht gefährlich sind, sollte man die Äste mit den watteartigen Nestern vorsichtig (mit Mundschutz) absägen und verbrennen. In einigen Fällen mußte sogar die ganze Pinie gefällt werden und das obwohl die Pinien in Andalusien unter einem besonderen Schutz stehen. Aber die Sicherheit der Menschen und der Tiere geht einfach vor.
Bei dem Versuch eine Urlaubsreise zu buchen kann man sicherlich die unterschiedlichsten Erfahrungen machen. Solange man sich mit den meist recht dürftigen Beschreibungen der einzelnen Veranstalter zufrieden gibt und ohne Nachfragen gleich bucht, funktioniert es meistens ganz prima.
Aber wehe man hat Fragen z.B. zu den vorhandenen Spa-Angeboten oder TV Sendern oder Internetverbindungen... Meist sind die Antworten mehr als schwach - Service geht wirklich anders. Auf Anfragen bezgl. Internet und Wellness muß man auch mit solchen Antworten rechnen, und das bei einem Reisepreis von 3.200,- bis 4.000,- Euro:
"vielen Dank für Ihre Nachricht.
Nach Rücksprache mit dem Servicecenter von B. (Frau v. d. R.) wurde uns mitgeteilt, das leider keine Informationen diesbezueglich vorliegen."
Erst nach einer Beschwerde wurde diese Antwort nachgereicht:
"vielen Dank für Ihre Nachricht.
Gerne haben wir Ihre Anfrage direkt ans Hotel weitergeleitet. Sobald uns die gewünschten Informationen vorliegen, werden wir diese an Sie weiterleiten."
Auch in einer Wirtschaftskrise sind einfache Nachfragen offensichtlich zu viel Arbeit. Selbstverständlich liegen den Veranstaltern nicht alle Detailsinfos vor, aber man kann doch nachfragen, oder? Internet ist in der heutigen Zeit keine außergewöhnliche Sache mehr, so daß diese Infos wünschenswerterweise grundsätzlich vorliegen sollten. Alle Veranstalter bieten ihre Reisen im Internet an, aber ob Hotels selbst Internetanschlüsse anbieten, wenn ja welche und zu welchem Preis findet man nur selten in den Beschreibungen. Sehr schade!
Hier scheint ein Teil der Krise der Veranstalter durchaus hausgemacht und daher viel Nachholbedarf.
Aber wehe man hat Fragen z.B. zu den vorhandenen Spa-Angeboten oder TV Sendern oder Internetverbindungen... Meist sind die Antworten mehr als schwach - Service geht wirklich anders. Auf Anfragen bezgl. Internet und Wellness muß man auch mit solchen Antworten rechnen, und das bei einem Reisepreis von 3.200,- bis 4.000,- Euro:
"vielen Dank für Ihre Nachricht.
Nach Rücksprache mit dem Servicecenter von B. (Frau v. d. R.) wurde uns mitgeteilt, das leider keine Informationen diesbezueglich vorliegen."
Erst nach einer Beschwerde wurde diese Antwort nachgereicht:
"vielen Dank für Ihre Nachricht.
Gerne haben wir Ihre Anfrage direkt ans Hotel weitergeleitet. Sobald uns die gewünschten Informationen vorliegen, werden wir diese an Sie weiterleiten."
Auch in einer Wirtschaftskrise sind einfache Nachfragen offensichtlich zu viel Arbeit. Selbstverständlich liegen den Veranstaltern nicht alle Detailsinfos vor, aber man kann doch nachfragen, oder? Internet ist in der heutigen Zeit keine außergewöhnliche Sache mehr, so daß diese Infos wünschenswerterweise grundsätzlich vorliegen sollten. Alle Veranstalter bieten ihre Reisen im Internet an, aber ob Hotels selbst Internetanschlüsse anbieten, wenn ja welche und zu welchem Preis findet man nur selten in den Beschreibungen. Sehr schade!
Hier scheint ein Teil der Krise der Veranstalter durchaus hausgemacht und daher viel Nachholbedarf.
23/01: Antoni Gaudi lebt ;-)
Antoni Gaudi (1852 - 1926) ist sicherlich einer der berühmtesten spanischen Architekten, der in Barcelona mit der Sagrada Familia immer noch für Aufsehen sorgt. Aber auch neben der Sagrada Familia gibt es viele phantastische Bauwerke, die Antoni Gaudi entworfen und verwirklicht hat. Alleine diese Bauwerke sind eine reise nach Barcelona wert!
In Archez, ein kleiner Ort in den Bergen der östlichen Axarquía gibt es einen sehr begabten Handwerker, der seine Bauwerke an die von Gaudi aber auch von Hundertwasser anlehnt. Auch wenn der kleine Komplex nur von außen zu besichtigen ist, wird das Anwesen heute schon bei vielen Touristen als Sehenswürdigkeit genutzt. Und wer mag, kann dort sogar seinen Urlaub verbringen - etwas für den besonderen Geschmack.
In Archez, ein kleiner Ort in den Bergen der östlichen Axarquía gibt es einen sehr begabten Handwerker, der seine Bauwerke an die von Gaudi aber auch von Hundertwasser anlehnt. Auch wenn der kleine Komplex nur von außen zu besichtigen ist, wird das Anwesen heute schon bei vielen Touristen als Sehenswürdigkeit genutzt. Und wer mag, kann dort sogar seinen Urlaub verbringen - etwas für den besonderen Geschmack.
11/01: Regen in der Axarquía
Was hat es da in den letzten Wochen geregnet - kaum zu glauben! Alleine vom 29.12.2009 bis zum 05.01.2010 erhöhten sich die Wasservorräte (Vinuela Stausee, Guadalhorce-Guadalteba ...) in Málaga von 318 Hm3 auf 344 Hm3 und vom 05.01.2010 - 12.01.2010 von 344 Hm3 auf 408 Hm3. In der Woche vor dem 29.12.2009 soll es in in ein paar Tagen mehr als 400 Liter pro Quadratmeter geregnet haben. Derzeit (Stand 19.01.2010) sind die Wasserspeicher der Provinz Málaga mit 73,96 % mehr als doppelt so voll wie im im letzten Jahr.
Es sieht also so aus, als hätten wir endlich wieder einen Sommer 2010 mit ausreichend Wasser. Letztes Jahr war es ja auch schon recht gut, zumindest im Vergleich zum Dürrejahr 2007.
Auch die Winter sind doch um einiges kälter geworden, da zweifelt man doch schon ganz leicht an den Untersuchungen und Prognosen der Klimaforscher, oder???
Es sieht also so aus, als hätten wir endlich wieder einen Sommer 2010 mit ausreichend Wasser. Letztes Jahr war es ja auch schon recht gut, zumindest im Vergleich zum Dürrejahr 2007.
Auch die Winter sind doch um einiges kälter geworden, da zweifelt man doch schon ganz leicht an den Untersuchungen und Prognosen der Klimaforscher, oder???
Der Palmkäfer ist eine Art der Rüsselkäfer, der seine Eier in die Rinde der Palmen legt. Die daraus entstehenden Larven fressen sich innerhalb der Palme bis zum Palmherzen durch und zerstören damit nach und nach die Palme von innen heraus. Ein Palmkäfer - er wird zwischen 3 und 5 Zentimeter groß - legt bis zu 300 Eier, aus denen die hungrigen Larven hervorkommen. Leider dauert es eine ganze Weile, bis man den Befall der Palme (z.B. gelbe, absterbende Blätter) bemerkt und meist ist es dann schon viel zu spät. Lediglich ein mahlendes oder kauendes Geräusch ist zu hören, wenn die Larven ihr Unwesen treiben. Ab und zu sieht man auch, wie ein Palmkäfer in die Palme fliegt. Da er dies aber immer von oben macht, bleibt er bei seinen Anflügen meist unentdeckt.
Interessanterweise befällt der Palmkäfer nicht alle Palmen, Fächerpalmen z.B. mag er offensichtlich gar nicht. Dafür gehören u.a. Phoenixpalmen und Dattelpalmen zu seinen Leibspeisen.
Hier im Süden ist die Gefahr durch den Palmkäfer ein absolut besorgniserregendes Thema, da hier die meisten zerstörten Palmen in ganz Europa zu verzeichnen sind. Die südländische Gelassenheit hat auch noch dazu beigetragen, daß der Palmkäfer sich nahezu ungestört verbreiten konnte. In der Axarquía ist fast jede 2. Palme betroffen, trotzdem wird diese Katastrophe von der Landesregierung bis heute klein geredet - man brüstet sich lieber mit den statistischen Erfolgen, die leider nicht sichtbar sind.
Interessanterweise befällt der Palmkäfer nicht alle Palmen, Fächerpalmen z.B. mag er offensichtlich gar nicht. Dafür gehören u.a. Phoenixpalmen und Dattelpalmen zu seinen Leibspeisen.
Hier im Süden ist die Gefahr durch den Palmkäfer ein absolut besorgniserregendes Thema, da hier die meisten zerstörten Palmen in ganz Europa zu verzeichnen sind. Die südländische Gelassenheit hat auch noch dazu beigetragen, daß der Palmkäfer sich nahezu ungestört verbreiten konnte. In der Axarquía ist fast jede 2. Palme betroffen, trotzdem wird diese Katastrophe von der Landesregierung bis heute klein geredet - man brüstet sich lieber mit den statistischen Erfolgen, die leider nicht sichtbar sind.
28/12: Strände von Málaga
Am Playa Ferrara Strand in der Höhe des Riu Hotels konnte man das auf der rechten Seite abgebildete (für eine größere Auflösung bitte auf das kleine Bild klicken) Schild sehen. Dort wird der Leser darüber informiert, daß von 2008 bis 2010 mehr als 5.000.000 Euro in die Strände der Provinz Málaga investiert werden.
Wirklich sehen kann man das in der östlichen Axarquía aber nicht, wenn man einmal von den unzähligen Lastern mit Sand aus den örtlichen Kiesgruben absieht. Das ist allerdings nur alljährliches Flickwerk und bringt nur den Kieswerkbetreibern einen Vorteil.
Kaum einer weiß noch, daß Torrox Costa vor rund 20 Jahren einen traumhaften Strand besaß, superbreit, weiß und sehr gepflegt. Damals haben Holländer den Strand mit schönem hellen Sand angelegt. Allerdings hatten die Holländer schon damals gesagt, daß man den prachtvollen Strand nicht lange haben wird wenn man kein Riff oder zumindest Buhnen anlegt. Aber bis heute ist das eben nicht geschehen, so daß der Strand heute so ist, wie er ist. Es gibt viele Gerüchte, warum kein Riff und keine Buhnen angelegt wurden, aber so richtig offiziell ist uns keine Stellungnahme bekannt.
Wirklich sehen kann man das in der östlichen Axarquía aber nicht, wenn man einmal von den unzähligen Lastern mit Sand aus den örtlichen Kiesgruben absieht. Das ist allerdings nur alljährliches Flickwerk und bringt nur den Kieswerkbetreibern einen Vorteil.
Kaum einer weiß noch, daß Torrox Costa vor rund 20 Jahren einen traumhaften Strand besaß, superbreit, weiß und sehr gepflegt. Damals haben Holländer den Strand mit schönem hellen Sand angelegt. Allerdings hatten die Holländer schon damals gesagt, daß man den prachtvollen Strand nicht lange haben wird wenn man kein Riff oder zumindest Buhnen anlegt. Aber bis heute ist das eben nicht geschehen, so daß der Strand heute so ist, wie er ist. Es gibt viele Gerüchte, warum kein Riff und keine Buhnen angelegt wurden, aber so richtig offiziell ist uns keine Stellungnahme bekannt.
Diesen Sommer haben wir uns endlich eine neue Haustüre leisten können. Hierbei war uns Rene Saft, ein deutscher Schreinermeister, der im Campo von Torrox wohnt, eine große Hilfe.
Wir selbst waren sicher nicht ganz einfach, da wir einige, nicht ganz profane Sonderwünsche hatten, aber Rene hat dies immer ganz souverän handhaben können. Ok, es lief nicht alles total glatt - wo gibt es das schon in Andalusien - und es hat auch wesentlich länger gedauert, als wir es alle am Anfang kalkuliert hatten, aber am Ende sind wir sehr zufrieden.
Jetzt muß noch das eiserne Gitter an das kleine Türchen und fertig ist die neue Haustüre.
Rene hat eine saubere, qualitativ absolut hochwertige Arbeit abgelieferrt, so daß wir ihn absolut empfehlen können. Auch der Preis war mehr als in Ordnung. Bei einem spanischem Anbieter hatten wir ein Angebot zum gleichen Preis wie bei Rene aber ohne unsere Sonderwünsche, ohne Lackierung und ohne den Einbau. Wenn jemand den Kontakt zu Rene wünscht, einfach hier einen Kommentar hinterlassen oder schickt uns einfach ein mail (siehe Impressum).
Hier die alte Tür im Vergleich zur neuen Tür.
Wir selbst waren sicher nicht ganz einfach, da wir einige, nicht ganz profane Sonderwünsche hatten, aber Rene hat dies immer ganz souverän handhaben können. Ok, es lief nicht alles total glatt - wo gibt es das schon in Andalusien - und es hat auch wesentlich länger gedauert, als wir es alle am Anfang kalkuliert hatten, aber am Ende sind wir sehr zufrieden.
Jetzt muß noch das eiserne Gitter an das kleine Türchen und fertig ist die neue Haustüre.
Rene hat eine saubere, qualitativ absolut hochwertige Arbeit abgelieferrt, so daß wir ihn absolut empfehlen können. Auch der Preis war mehr als in Ordnung. Bei einem spanischem Anbieter hatten wir ein Angebot zum gleichen Preis wie bei Rene aber ohne unsere Sonderwünsche, ohne Lackierung und ohne den Einbau. Wenn jemand den Kontakt zu Rene wünscht, einfach hier einen Kommentar hinterlassen oder schickt uns einfach ein mail (siehe Impressum).
Hier die alte Tür im Vergleich zur neuen Tür.